Fachbereiche

Fremdsprachen

Nach einer Informationsveranstaltung entscheiden sich unsere Kinder und ihre Eltern zum Ende der 2. Klasse für Englisch oder Französisch als erste Fremdsprache.Alle Klassen eines Jahrgangs werden parallel in Englisch bzw. Französisch unterrichtet.

Englisch in Klasse 3 und 4: In der Klassenstufe 3 lernen die Kinder zweimal wöchentlich Englisch, in der Klassenstufe 4 dreimal in der Woche. In erster Linie wird der mündliche Sprachgebrauch geübt.

Aus dem Grund findet ein Großteil des Unterrichts in den ersten zwei Jahren in Teilungsgruppen statt, denn so ermöglichen wir den Kindern einen möglichst hohen Sprechanteil.

Der Unterricht findet weitgehend auf Englisch statt. Es wird spielerisch, unter Einbeziehung aller Sinne und mit vielen musikalischen Anteilen, Englisch gelernt. Unser Lehrwerk Playway bietet dafür zahlreiches und vor allem ansprechendes Material.

Unsere Schüler und Schülerinnen lernen viele Lieder, Chants und Gedichte kennen, die sie beim Übergang in die 5. Jahrgangsstufe auswendig können. Ergänzt wird der Englischunterricht durch jahreszeitliche Themen und landeskundliche Informationen. In vielen Klassen werden im Rahmen des Englischunterrichts typische englische Gerichte, wie z.B. Cream Tea oder ein English Breakfast gekocht und gegessen.

Englisch in Klasse 5 und 6:
In der 5. Klasse erhalten die Schüler vier Stunden Englischunterricht wöchentlich, in der 6. Klasse sind es fünf Wochenstunden, davon findet je eine Stunde als Teilungsstunde statt.

Da wir großen Wert auf die kommunikative Kompetenz der Schüler legen, haben Dialoge, das Nachspielen kleiner Szenen und Videosequenzen, das Storytelling, Songs und kleine Referate einen großen Stellenwert im Englischunterricht.

Das Lehrwerk Camden Market von Diesterweg entspricht einem modernen und kommunikativen Unterricht. Wir bemühen uns, den Schülern ein möglichst abwechslungsreiches Angebot an kulturellen Lernanlässen anzubieten: In den letzten Jahren gab es ein Christmas-Carol Singing (Weihnachtssingen) der 5. und 6. Klassen, eine Christmas-Party der 6. Klassen und am Faschingsdienstag ein Pancake Race in der 5. Klasse.

Einige Klassen besuchten auch englischsprachige Theaterstücke. Zurzeit können die Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen unter anderem einen Fun-Cooking-Kurs belegen. Hier werden original englische Rezepte nachgekocht und auch kulturelle Besonderheiten aufgegriffen.

Die Schule verfügt über einen gut ausgestatteten Computerraum mit Internetzugang. Diesen nutzen wir im Rahmen des Unterrichts für zusätzliche Übungen: Die Klassen 5 und 6 bearbeiten das lehrwerkseigene Sprachtrainer-Programm mit abwechslungsreichen Aufgaben.

Für einige Schüler der 5. und 6. Klasse findet jeweils zweimal wöchentlich der English-Club statt. Hier werden den Kindern in einer Minigruppe individuelle Lern- und Fördermöglichkeiten angeboten. Ein Team unserer Sprachenlehrer beteiligt sich engagiert am Comenius Projekt.

Auf diesem Weg findet ein Austausch zwischen Kollegen und eine Kontaktaufnahme zwischen Schülern innerhalb Europas statt. Ein neues Comenius-Projekt mit dem Schwerpunkt „Kids’ Cooking“ ist geplant.

Sachunterricht

Entdecken, Beobachten, Hinterfragen, Ausprobieren, Nachspielen –
alles Fähigkeiten, die die Kinder bereits aus dem Kindergarten oder von zu Hause kennen.

Diese kindliche Neugier und Offenheit wollen wir im Sachunterricht aufgreifen. Durch den handelnden Umgang mit unserer sozialen, kulturellen, natürlichen und technischen Umwelt sowie den Besuch außerschulischer Lernorte sollen unsere Schüler möglichst vielfältige Lernerfahrungen sammeln.

Verknüpft mit der fachlichen Auseinandersetzung im Unterricht wollen wir alle Kompetenzen (Personale, Methodische, Sach- und Sozialkompetenz) fördern und die Voraussetzungen für das selbstständige Erkunden der Welt schaffen.

Durch das Arbeiten in der Computerecke jedes Klassenzimmers, aber auch durch die themenbezogene Bücherausstellung im Klassenraum, wird das Lesen zum Ermitteln von Informationen weiterentwickelt.

Die meisten Themen werden projektorientiert im Verbundenen Unterricht behandelt. Dabei legen wir großen Wert auf ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Viele Ergebnisse werden in Themenbüchern von den Kindern dokumentiert.

Den größten Aufforderungscharakter stellen die Experimente für unsere Schüler dar. Diese werden sowohl im Klassenverband, in der Frei- oder Stationsarbeit, aber auch als kleine, vorbereitete Präsentation bearbeitet. Die Fragestellung und die Planung des Experiments nehmen den gleichen Stellenwert wie die Beobachtung und Auswertung ein.

Auf dem Schulgelände gibt es einen kleinen Schulgarten, in dem unsere „Stadtkinder“ Gemüse, Kräuter und Blumen anbauen und ernten, sowie sie dann in Schulküche verarbeiten zu können.

In der dritten Klasse wird ein halbes Jahr lang eine der Sachunterrichtsstunden in einer Teilungsgruppe im Computerraum unterrichtet. Zum Themenfeld „Medien nutzen“ gehört u.a. die sachgerechte Benutzung eines Computers und das Herstellen und Präsentieren von Medienprodukten.

In der dritten und vierten Klasse steht die räumliche Orientierung und historische Entwicklung unserer Lebensumwelt im Vordergrund. Dabei beschränken wir uns in der dritten Klasse auf unseren Stadtteil Friedenau und in der vierten Klasse erkunden wir Berlin.

Die Themenfelder (Standards) des Sachunterrichts des Berliner Rahmenplans stammen aus der Lebenswelt unserer Schüler und werden spiralcurricular in den Klassen 1-4 unterrichtet. Sie bilden die Grundlage für den naturwissenschaftlichen, geographischen und historischen Fachunterricht der Klassen 5 und 6.

Sport

Sportunterricht trägt in besonderer Weise zur Persönlichkeitsentwicklung bei

Daher werden alle Zielkompetenzen (Sach-, Methoden-, Sozial- und Ich-Kompetenz) zum Thema unseres Unterrichts.

Wir wissen, dass die Bereitschaft zu dauerhafter und langfristiger Anstrengung und Leistung nur auf der Basis von Erfolgserlebnissen und Könnenserfahrungen gelegt werden kann.

Darüber hinaus wissen wir auch, dass nur das Gefühl bei Kindern „Das hat Spaß gemacht!“ die
Freude an unserem Fach erhält und fördert. Daher bemühen wir uns ständig um eine Balance
zwischen den (aktuellen) Schülerbedürfnissen und unseren (längerfristigen) Lehrabsichten.

Im Vordergrund stehen der achtsame und bewusste Umgang mit dem eigenen Körper (Aspekt: Gesundheitserziehung) neben dem respektvollen Umgang mit anderen (Aspekt: Fairness-Erziehung).

Dem letztgenannten Aspekt legen wir angesichts des inklusiven Charakters unserer Schule eine besondere Bedeutung bei.
Neben den „klassischen Inhalten“ (Ballspiele, Turnen, Leichtathletik) bieten wir daher ebenso Aufgaben an zur Wahrnehmung- und Koordinationsschulung, für Kontakt und Kooperation sowie Übungen mit Alltagsmaterialien und kleinen Geräten.

Entdecken und Probieren, Erfinden und Gestalten, Tun und Reflektieren als Ergänzung zum Nachmachen und unverzichtbaren Üben und Trainieren sind unsere bewährten Unterrichtsverfahren. Um das individuelle Lernen zu sichern, bieten wir differenzierte Lernwege immer dort an, wo die Voraussetzungen der Kinder dies erfordern.

Religion/Lebenskunde

Die Fläming-Grundschule bietet allen Schülern ein Werte vermittelndes Unterrichtsfach an. Gewählt wird zwischen evangelischer Religion, katholischer Religion und Lebenskunde. Die Schüler können den Unterricht zum jeweils neuen Schuljahr wechseln.

Alle drei Wertefächer wollen den Schülern Wege aufzeigen zu eigenverantwortlichen Menschen in dieser Gesellschaft zu werden. Sie bekommen die Möglichkeit Religionen und Kulturen kennenzulernen, Fragen zu stellen und einen Standpunkt zu finden. In Begegnungen mit anderen wird respektvoller Umgang und Toleranz geübt, es werden Gemeinsamkeiten entdeckt und Vorurteile abgebaut. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Gewaltprävention.

In allen drei Wertefächern werden die Feste der Religionen besprochen.
Die Schüler setzen sich mit Themen wie Angst, Streit, Versöhnung, Verantwortung, Selbstbestimmung, Tod, Umwelt, Gefühlen, … auseinander und geben ihnen Sprache. Sie werden ermuntert über sich und die Welt nachzudenken. Der Umfang und die Intensität der Themen variieren je nach Fach. Unabhängig von religiöser Zugehörigkeit oder kultureller Bindung ist die Teilnahme an jedem der drei Fächer möglich.

Evangelische Religion wird von Frau Grünbeck und Frau Haupt unterrichtet. Katholische Religion unterrichtet Herr Frankowski.
Lebenskunde wird von Frau Lauerwald und Frau Krämer unterrichtet.

Bei einigen Projekten arbeiten wir zusammen und vertreten uns im Bedarfsfall gegenseitig.

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht
Wir stellen uns zusammen vor, weil wir viele Gemeinsamkeiten haben. Über die Unterschiede, die es zwischen uns gibt, reden wir miteinander und erklären sie uns gegenseitig.

Wer kann am Religionsunterricht teilnehmen?
Es gibt keine Voraussetzungen einer Religionszugehörigkeit. Es nehmen Schüler mit und ohne Taufe teil. Alle Kulturen sind willkommen.

Warum Religionsunterricht?
Die Schüler lernen unsere Kultur des christlichen Abendlandes kennen. Wir knüpfen Bezüge zu Musik, Literatur, Kunst, Naturwissenschaft und Architektur. Wir erziehen zum selbständigen religiösen und ethischen Urteilsvermögen. Die Schüler üben sich in Toleranz und verantwortungsvollem Verhalten und Handeln.

Worüber sprechen wir im Religionsunterricht?
Es wird nach dem Sinn und dem Wert des Lebens gefragt.

Es werden Fragen zu Gott und dem Menschen gestellt.
Wir machen uns auf die Spur von Jesus aus Nazareth.
Die Schüler hören von Abraham, Noah, Josef, Mose, Jona, Ruth, König David . . .
Die Schüler lernen Grundlegendes über die Weltreligionen.
Wir werden Fragen nach dem Woher und Wohin stellen:
… über den Tod nachdenken.
… mit Behinderungen von uns und anderen leben lernen.
… Ungerechtigkeiten aufdecken.
… den Einfluss des Menschen auf Natur und Umwelt bewusst machen.
Die Schüler lernen Menschen kennen, die die Welt verändert haben:
Franz von Assisi, Anne Frank, Martin Luther, Otto Weidt, Elisabeth von Thüringen, Rosa Parks, Martin Luther King, Albert Schweitzer, Mahatma Gandhi . . .
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
… und vieles mehr.

Wie wird gearbeitet?
Wir singen, basteln, schreiben, malen – arbeiten alleine, mit einem Partner und in Gruppen. Jedes Kind führt einen Hefter. Wir sprechen miteinander und hören uns zu. Wir lauschen Geschichten und lesen Bilderbücher. Wir lernen sowohl in der Schule, als auch außerhalb der Schule.

Wie oft findet Religionsunterricht statt?
Evangelischer Religionsunterricht wird zweistündig erteilt.
Katholischer Religionsunterricht findet ein- oder zweistündig statt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ekbo.de/religionsunterricht http://www.erzbistumberlin.de/bildung/religionsunterricht

Wer kann am Lebenskundeunterricht teilnehmen?
Der Lebenskundeunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen. Es ist lediglich eine Anmeldung durch die Eltern erforderlich.

Warum Humanistische Lebenskunde?
Die humanistische Lebensauffassung geht davon aus, dass wir Menschen selbst über unsere Gegenwart und Zukunft entscheiden und diese gestalten. Der Unterricht soll die Kinder darin bestärken, einen kritischen Blick auf die Welt zu werfen sowie selbstbestimmt und in sozialer Verantwortung zu handeln. Die Themen knüpfen zum einen an persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Fragen der SchülerInnen an und orientieren sich zum anderen daran, was in unserer Gesellschaft diskutiert wird.

Worüber sprechen wir im Lebenskundeunterricht?
..Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen: Lebensauffassungen, Traditionen, (religiöse) Bräuche kennen lernen
..Teil einer Gemeinschaft sein, in Familie, Schulklasse, oder Gesellschaft. Wir tragen Verantwortung dafür, miteinander auszukommen und leben zu können. Wir üben uns in Respekt, Toleranz, Solidarität, Vertrauen und friedlicher Konfliktlösung.
..Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart, die uns inspirieren: Nelson Mandela oder Sophie Scholl, die sich mutig für eine gerechtere Welt eingesetzt haben, aber auch Künstler oder Sportler. Nicht zuletzt Menschen aus dem Familienkreis, an denen wir uns orientieren.
..Lebensumstände von Menschen in anderen Ländern: wie können Unterschiede zwischen Arm und Reich abgebaut werden? Was muss sich ändern, um Chancengleichheit für alle Menschen zu erreichen?
..Der Tod als Teil unseres Lebens: Müssen wir ihn fürchten und dürfen wir selbst über ihn bestimmen? Welche Formen des Abschiednehmens und der Trauer gibt es und empfinden wir diese als hilfreich?
..Der Mensch ist ein Element der Natur. Er ist verantwortlich dafür, diese zu bewahren. Was können wir zum Schutz der Umwelt tun, und welchen Preis sind wir bereit, dafür zu zahlen?
..Medien bieten uns nicht nur Information und Unterhaltung, sondern werden auch für soziale Kontakte genutzt. Wie viel Computer, Fernsehen und Co tut uns gut? Welche Nachrichten und Mitteilungen sind glaubhaft?

Wie wird gearbeitet?
Im Lebenskundeunterricht malen, schreiben, lesen und basteln wir, lassen mal unserer Phantasie freien Lauf, mal argumentieren und diskutieren wir, um unseren Standpunkt klar zu machen. Wir reden und hören einander zu, arbeiten allein oder in Gruppen.

Wie oft findet der Lebenskundeunterricht statt?
In der Regel wird der Unterricht mit einer Stunde pro Woche erteilt.

Weitere Informationen:
Wenn Sie sich weiter über das Fach Humanistische Lebenskunde informieren möchten, schauen Sie auf diese Seite: https://www.lebenskunde.de/

Ev. Religion

Inhalte folgen noch.