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  Förderverein der Fläming-GrundschuleFörderverein der Fläming-Grundschule Ganztagsbetreuung der Fläming-GrundschuleGanztagsbetreuung der Fläming-Grundschule

Inklusion

Eine inklusive Schule ist ohne eine solche professionelle Berücksichtigung ihrer veränderten Beziehungsdynamiken, d.h. ohne gezielte Unterstützung der in ihr wirkenden Menschen (Schüler, Eltern, Pädagogen) nicht erfolgreich denkbar.
An der Fläming-Grundschule haben sich deshalb neben der bereits beschriebenen Jahrgangsstufenkonferenz mit ihrer Funktion der gezielten Zuweisung von Förderung und Therapie zwei weitere Einrichtungen über die Jahrzehnte als hilfreich erwiesen: Die Elternberatung und die Supervision.

Elternberatung
Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Fläming-Grundschule erhalten jeweils am zweiten Elternabend der ersten Klassen eine Einführung in den Themenbereich der inklusiven Pädagogik und den jeweiligen Stand ihrer Umsetzung an der Fläming-Grundschule.
Hierzu gehört auch das Angebot an die Eltern, jederzeit innerhalb der Schule Beratung zu allen „Fragen rund um das Kind“ zu erhalten. Dazu gehören neben schulischen Gegebenheiten, wie Lernschwierigkeiten oder Kooperationsangelegenheiten mit den Pädagogen auch alle Fragen zu besonderen Eigenheiten, Problemlagen oder Behinderungen und den daraus resultierenden Förderbesonderheiten des Kindes. Selbstverständlich sind auch akute Schwierigkeiten, die sich aus belastenden Veränderungen in der Familie (Krankheit, Tod, Trennung, etc.) ergeben können ebenso wichtige Themen, wie die Erörterung von Möglichkeiten, außerschulische Hilfen zu erhalten. Diese Form der Elternarbeit wird von den Eltern als zusätzliches Angebot stark genutzt.
Für allgemeinere Formen der Erhöhung von Erziehungskompetenz werden an der Fläming-Grundschule regelmäßig Elternkurse nach dem Ansatz „Starke Eltern – Starke Kinder“ des Kinderschutzbundes organisiert. Auch für dieses Angebot besteht bei den Eltern der Fläming-Grundschule eine sehr hohe Akzeptanz.

Supervision
Für die Verbesserung im Umgang mit schwierigen Beziehungsdynamiken haben sich bereits vor vielen Jahren Supervisionsgruppen gebildet, die regelmäßig tagen. Hier treffen sich Lehrerinnen und Lehrer, sowie Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam in verschieden zusammengesetzten Gruppen oder zusammengehörigen Teams, um über die verschiedensten beruflichen Alltagsbelastungen zu reflektieren und Lösungs- oder Linderungsformen zu entwickeln (Ziebarth 2002).
Im Vordergrund der supervisorischen Arbeit stehen vier Problemfelder:
1. Der Umgang mit seelisch belasteten Schülern, die im schulischen Alltag
    Verhaltensauffälligkeiten zeigen und damit u.U. erheblichen Problemdruck in den
    Lerngruppen und bei den Pädagogen erzeugen.
2. Fragen zur Kooperation und zur Beziehungsdynamik innerhalb der Teams.
3. Individuelle Anliegen einzelner Kolleginnen und Kollegen, die die berufliche Arbeit
    berühren.
4. Verstehen und vermindern von Konflikten in der Zusammenarbeit mit Eltern.

Durch diese intensive und kontinuierliche Reflexion und dem damit verbundenen Perspektivenwechsel in der Haltung der Pädagoginnen und Pädagogen haben sich konfliktreiche Arbeitsstörungen deutlich vermindert, weil Arbeitsbelastungen sowie Beziehungs- und Kooperationsprobleme auf den verschiedenen personalen Ebenen bereits im Frühstadium bearbeitet werden können.