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  Förderverein der Fläming-GrundschuleFörderverein der Fläming-Grundschule Ganztagsbetreuung der Fläming-GrundschuleGanztagsbetreuung der Fläming-Grundschule

Inklusion

wesentliche Voraussetzungen bei der Führung der Schule. Die einzelnen Teams erhalten innerhalb des Gesamtrahmens der Schule Spielraum zur Selbstorganisation ihres Handelns. Ziel dabei ist es, die Eigenkompetenz des Kollegiums zu nutzten und gleichzeitig auch zu fördern. Diese Art der Mitarbeiterführung ist zugleich der Förderung einer gemeinsamen pädagogischen Zielvorstellung dienlich und trägt zu einem partnerschaftlichen Arbeitsklima bei. Die Schulleitung sieht in diesem Rahmen ihre Aufgabe vor allem darin, die kollegialen Teams zu beraten und zu unterstützen und Ressourcen, die zur Bearbeitung der anstehenden Probleme für erforderlich gehalten werden, nach Möglichkeit sicherzustellen.

Pädagogische Koordination
An unserer Schule arbeiten Pädagoginnen und Pädagogen verschiedener Fachrichtungen. Zu den Aufgaben des pädagogischen Koordinators gehören schwerpunktmäßig:
- Frühdiagnostik inklusive Kontakte zu den vorschulischen Einrichtungen des
  Einzugsbereiches und die Erfassung der behinderungsbedingten Vorgeschichte einzelner
  Kinder.
- die pädagogisch-sonderpädagogisch-therapeutische Beratung in den Klassen
  (Förderpläne, Differenzierung, Falldarstellungen und Fallbearbeitungen, Vorbereitung von
  bzw. Teilnahme an Elterngesprächen etc.).
- Beratung und Therapie in Zusammenhang mit  Kindern, die emotionale und soziale
  Entwicklungsstörungen aufweisen (Ziebarth, 2004)
- Elternberatung in allen „Fragen rund um das Kind“.
- Organisation von Elternkursen  („Starke Eltern – Starke Kinder“).
.Getränkeservice: F. Ziebarth und ein Kind (regelmäßiger Einkauf, Lieferung und Einräumen in den Kühlschrank)Getränkeservice: F. Ziebarth und ein Kind (regelmäßiger Einkauf, Lieferung und Einräumen in den Kühlschrank)

Problemfelder der inklusiven Pädagogik und ihre Konfliktbewältigungsstrategien In der pädagogischen Auseinandersetzung um inklusive  Pädagogik wird aus meiner Sicht oft ausgeblendet oder mindestens deutlich unterschätzt, wie stark konflikthaftes Beziehungsgeschehen den Alltag jeder Schule bestimmt. Wenn eine Schule aber auch noch beschließt, grundsätzlich niemanden von der Teilhabe auszuschließen, steht sie vor der Frage, wie die dann zusätzlich auftretenden Schwierigkeiten und Konflikte gelöst werden, die sonst durch Selektion verschoben werden.
Die bisherigen Erfahrungen an unserer Schule zeigen, dass dabei regelmäßig besondere Problemlagen auftreten, die aus dem „Anspruch der Nichtaussonderung“ resultieren, von denen ich im Folgenden die bedeutendsten ansprechen möchte:

1. Die „Hereinnahme des Unvollkommenen“
Eine Gesellschaft, die geprägt ist von Werten wie Perfektion, Schönheit, Jugendlichkeit, Leistung, Wachstum, etc., versucht in der Regel diejenigen Aspekte zu verdrängen, die mit den gegenteiligen Adjektiven verbunden sind. Vermieden wird also eine Auseinandersetzung um die Akzeptanz von Abweichungen, insbesondere, wenn sie mit Schwäche oder Hilfsbedürftigkeit assoziiert sind. Dazu gehören Behinderungen, Pflegebedürftigkeit, Krankheit und Tod. Schließt man in einem inklusiven Verständnis von Institution diese Aspekte ausdrücklich in das alltägliche Leben ein, d.h., schließt man Menschen, die diese Aspekte repräsentieren nicht aus der Gemeinschaft aus, so bedeutet das eine notwendige Auseinandersetzung mit diesen bisher verdrängten Eigenschaften auf der Ebene aller Beteiligten. Das macht vielen Menschen zunächst einmal Angst (und hierin liegt ein wesentlicher Grund für das Bedürfnis nach Selektion). Wenn man sich jedoch auf diese