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  Förderverein der Fläming-GrundschuleFörderverein der Fläming-Grundschule Ganztagsbetreuung der Fläming-GrundschuleGanztagsbetreuung der Fläming-Grundschule

Inklusion

Die Schüler erhalten -abhängig vom Votum der Elterngruppe- möglichst bis zur vierten Klasse verbale Beurteilungen an Stelle der Ziffernzensuren. Ab der fünften Klasse müssen Ziffernzensuren erteilt werden. Ausgenommen sind dann nur noch die Schüler, deren Lernleistung vollständig oder teilweise erheblich und langandauernd vom Rahmenlehrplan abweicht.

Besondere Förderformen
Die Schule verfügt über ein vielfältiges Förderangebot, das prinzipiell allen Kindern offensteht. Hierbei handelt es sich nicht nur um temporäre Lerngruppen zur Unterstützung bei Lernschwierigkeiten im Bereich des Lesens, Schreibens oder Rechnens, sondern auch um teilweise sehr umfangreiche und intensive Theaterarbeit, um Kleingruppen zur Verbesserung der psychomotorischen Entwicklung, und um Gruppen für basale Förderung (Holzarbeiten, Kochen, Musik, Ton, etc.). Diese Förderungen setzen bereits in den ersten Schulwochen der Erstklässler ein und wirken damit nicht nur akut unterstützend, sondern beugen stärkeren Schwierigkeiten und größeren Lernstörungen vor.

Für psychisch belastete Kinder, die individuelle oder soziale Auffälligkeiten zeigen bzw. Kinder, die aggressive Verhaltensformen haben, besteht ein (sonder-)pädagogisch-psychotherapeutisch ausgerichtetes Angebot, das ebenfalls bereits während der ersten Schulmonate der ersten Klasse einsetzt. Damit wird in vielen Fällen vermieden, dass sich Störungspotentiale verfestigen oder dass sie eskalieren.

Kooperation in Jahrgangsstufenkonferenzen
Welche Form der Förderung ein Kind erhält, wird in Jahrgangsstufenkonferenzen geklärt. Teilnehmer dieses Gremiums sind alle Lehrerinnen und Lehrer, die auf der Jahrgangsstufe unterrichten, sowie die pädagogischen Mitarbeiterinnen, die Mitarbeiterinnen des Hortes, die zuständigen Sonderpädagogen und die Schulleiterin.
Auf diesen Konferenzen werden alle Kinder mit Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten vorgestellt.
Hier wird über Fördermöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule beraten, sowie über inhaltliche Schwerpunkte, die bei Elterngesprächen thematisiert werden müssen. Es wird die Notwendigkeit der Anwendung spezieller diagnostischer Verfahren erörtert und überlegt, ob außerschulische Dienste eingeschaltet werden sollten. Die sich daraus ergebenden Arbeitsaufgaben werden festgelegt und an die entsprechenden Personen verteilt.
Auf diese Weise wird die Zusammenführung der Kenntnisse aller auf der jeweiligen Jahrgangsstufe arbeitenden Pädagogen mit den spezifischen Kompetenzen von Sonderpädagogen und der Schulleitung sichergestellt. Die Handlungsent-scheidungen werden gemeinsam erarbeitet und dadurch auch von allen Mitarbeitern der Schule getragen. Diese Form der Diagnostik dient ausschließlich der Förderung.
Weitere Vorteile dieses Gremiums sind:
- Durch die detaillierte Beschreibung von Beobachtungen und Erfahrungen erfolgt eine
  Schärfung der Diagnose- und der Frühförderungskompetenz aller Beteiligten.
- Die Schulleitung und die fördernden und beratenden Pädagogen lernen die Situation in den
  einzelnen Klassen kennen und können auf dieser Grundlage eine angemessene Zuweisung
  der Fördermaßnahmen vornehmen.
- Auch in der Hortbetreuung können abgestimmte Maßnahmen erfolgen und somit der
  Vernetzung dienen.

Schulleitung
Für die Schulleiterin sind Delegation und Dezentralisierung von Entscheidungsprozessen