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Inklusion

Die Zuordnung der Kinder in die verschiedenen Klassen erfolgt im Anschluss an sogenannte „Schnuppertage“. Das bedeutet, dass alle zukünftigen Erstklässler rechtzeitig vor der Einschulung zum Kennenlernen und „Schnuppern“ eingeladen werden. Sie sind dann jeweils für einen Tag in der Schule und erhalten hier ein Kennenlern- und Übungsprogramm. Dazu werden sie in kleinen Gruppen (15 Kinder) zusammengefasst und über mehrere Stunden mit verschiedensten Angeboten beschäftigt. Dabei sind neben der unterrichtenden Lehrerin noch weitere Fachkräfte der Schule in der Gruppe anwesend, die die Kinder begleiten und beobachten und sich anschließend zu einer gemeinsamen Auswertungsphase zusammensetzen. In dieser Auswertung werden Fördergesichtspunkte ebenso besprochen, wie alle Fragen der Gruppenzusammensetzungen und der Personalauswahl. In manchen Fällen wird dann bereits mit den Eltern gesprochen, um möglicherweise notwendige individuelle Maßnahmen anzuregen und abzustimmen.

Kinder mit schwersten Mehrfachbehinderungen und mit Förderbedürfnissen in der geistigen Entwicklung
Kinder mit hohem Pflegebedarf werden in Klassen unterrichtet, in denen die ständige Anwesenheit von mindestens zwei Personen gewährleistet ist. Die Organisation dieser Klassen mit ihrer Kooperation von Lehrern bzw. Sonderschullehrern und pädagogischen Mitarbeiterinnen über den gesamten Unterrichtstag ermöglicht es, dem speziellen Förderbedarf dieser Kinder zu entsprechen, der neben (sonder-) pädagogisch aufbereiteten Unterrichtsangeboten zum großen Teil auch in pflegerischer Arbeit und in der Vermittlung von lebenspraktischen Dingen besteht. Die Zusammenfassung mehrerer Kinder mit schweren und geistigen Behinderungen in einigen Klassen ist darüber hinaus eine Schwerpunktbildung, die vermeidet, dass es bei manchen Kindern zu Gefühlen der Isolierung kommt, wenn sie auf der Ebene ihrer besonderen Lebensthematik keine gleichaltrigen Ansprechpartner finden. Durch die Häufung mehrerer Kinder mit ähnlich starken Behinderungen pro Klasse und durch Kooperation verschiedener Klassen zur partiellen Bildung homogener Kleingruppen versuchen wir, diesem Prozess entgegenzuwirken.          

Teamarbeit
Die wesentliche Voraussetzung für gelingende Pädagogik einer sich als „inklusiv“ verstehenden Schule ist die Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams. Unterricht in Kooperation verschiedener Fachkräfte ist ein nicht mehr weg zu denkendes Merkmal dieser Schulform und verändert das Schulklima mindestens ebenso stark, wie die speziell erforderlichen didaktisch - methodischen Abläufe.

Veränderter Unterricht und unterschiedliche Leistungsbeurteilungen
Um den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten unserer Schüler Rechnung zu tragen, wird der Unterricht differenziert durchgeführt. Im Vordergrund steht das Bemühen, den Unterrichtsstoff so anzubieten, dass möglichst jedes Kind auf seinem individuellen Lernniveau teilhaben kann. Ein Lerngegenstand kann zur gleichen Zeit von verschiedenen Kindern auf unterschiedliche Weise bearbeitet werden oder es können zur gleichen Zeit unterschiedliche Themen und Aufgaben bewältigt werden. Der Unterricht wird möglichst anschauungs- und handlungsorientiert aufgebaut. Übendes Lernen mit Aufgaben, die eigenständig und/oder in Gruppen gelöst und überprüft werden können dienen dazu, die Selbständigkeit zu fördern.
In vielen Klassen haben reformpädagogische Ideen mit deutlichen Einflüssen der Freinetarbeit, der Montessori- und der Gestaltpädagogik Eingang gefunden und es wird nach Tages- oder Wochenplänen unterrichtet.