Sitemap

Partner

  Förderverein der Fläming-GrundschuleFörderverein der Fläming-Grundschule Ganztagsbetreuung der Fläming-GrundschuleGanztagsbetreuung der Fläming-Grundschule

Religion/Lebenskunde

Wertevermittelnde Fächer an der Fläming-Grundschule

Die Fläming-Grundschule bietet allen Schülern ein Werte vermittelndes Unterrichtsfach an. Gewählt wird zwischen evangelischer Religion, katholischer Religion und Lebenskunde. Die Schüler können den Unterricht zum jeweils neuen Schuljahr wechseln.
Alle drei Wertefächer wollen den Schülern Wege aufzeigen zu eigenverantwortlichen Menschen in dieser Gesellschaft zu werden. Sie bekommen die Möglichkeit Religionen und Kulturen kennenzulernen, Fragen zu stellen und einen Standpunkt zu finden. In Begegnungen mit anderen wird respektvoller Umgang und Toleranz geübt, es werden Gemeinsamkeiten entdeckt und Vorurteile abgebaut. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Gewaltprävention.
In allen drei Wertefächern werden die Feste der Religionen besprochen.
Die Schüler setzen sich mit Themen wie Angst, Streit, Versöhnung, Verantwortung, Selbstbestimmung, Tod, Umwelt, Gefühlen, … auseinander und geben ihnen Sprache. Sie werden ermuntert über sich und die Welt nachzudenken. Der Umfang und die Intensität der Themen variieren je nach Fach. Unabhängig von religiöser Zugehörigkeit oder kultureller Bindung ist die Teilnahme an jedem der drei Fächer möglich.

Evangelische Religion wird von Frau Grünbeck, Frau Saße und Frau Haupt unterrichtet. Katholische Religion unterrichtet Frau Schütte.
Lebenskunde wird von Frau Lauerwald und Frau Krämer unterrichtet.

Bei einigen Projekten arbeiten wir zusammen und vertreten uns im Bedarfsfall gegenseitig.

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht
Wir stellen uns zusammen vor, weil wir viele Gemeinsamkeiten haben. Über die Unterschiede, die es zwischen uns gibt, reden wir miteinander und erklären sie uns gegenseitig.

Wer kann am Religionsunterricht teilnehmen?
Es gibt keine Voraussetzungen einer Religionszugehörigkeit. Es nehmen Schüler mit und ohne Taufe teil. Alle Kulturen sind willkommen.

Warum Religionsunterricht?
Die Schüler lernen unsere Kultur des christlichen Abendlandes kennen. Wir knüpfen Bezüge zu Musik, Literatur, Kunst, Naturwissenschaft und Architektur. Wir erziehen zum selbständigen religiösen und ethischen Urteilsvermögen. Die Schüler üben sich in Toleranz und verantwortungsvollem Verhalten und Handeln.

Worüber sprechen wir im Religionsunterricht?
Es wird nach dem Sinn und dem Wert des Lebens gefragt.

Es werden Fragen zu Gott und dem Menschen gestellt.
Wir machen uns auf die Spur von Jesus aus Nazareth.
Die Schüler hören von Abraham, Noah, Josef, Mose, Jona, Ruth, König David . . .
Die Schüler lernen Grundlegendes über die Weltreligionen.
Wir werden Fragen nach dem Woher und Wohin stellen:
… über den Tod nachdenken.
… mit Behinderungen von uns und anderen leben lernen.
… Ungerechtigkeiten aufdecken.
… den Einfluss des Menschen auf Natur und Umwelt bewusst machen.
Die Schüler lernen Menschen kennen, die die Welt verändert haben:
Franz von Assisi, Anne Frank, Martin Luther, Otto Weidt, Elisabeth von Thüringen, Rosa Parks, Martin Luther King, Albert Schweitzer, Mahatma Gandhi . . .
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
… und vieles mehr.

Wie wird gearbeitet?
Wir singen, basteln, schreiben, malen – arbeiten alleine, mit einem Partner und in Gruppen. Jedes Kind führt einen Hefter. Wir sprechen miteinander und hören uns zu. Wir lauschen Geschichten und lesen Bilderbücher. Wir lernen sowohl in der Schule, als auch außerhalb der Schule.


Wie oft findet Religionsunterricht statt?
Evangelischer Religionsunterricht wird zweistündig erteilt.
Katholischer Religionsunterricht findet ein- oder zweistündig statt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ekbo.de/religionsunterricht http://www.erzbistumberlin.de/bildung/religionsunterricht

 

 

Humanistischer Lebenskundeunterricht

Wer kann am Lebenskundeunterricht teilnehmen?
Der Lebenskundeunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen. Es ist lediglich eine Anmeldung durch die Eltern erforderlich.

Warum Humanistische Lebenskunde?
Die humanistische Lebensauffassung geht davon aus, dass wir Menschen selbst über unsere Gegenwart und Zukunft entscheiden und diese gestalten. Der Unterricht soll die Kinder darin bestärken, einen kritischen Blick auf die Welt zu werfen sowie selbstbestimmt und in sozialer Verantwortung zu handeln. Die Themen knüpfen zum einen an persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Fragen der SchülerInnen an und orientieren sich zum anderen daran, was in unserer Gesellschaft diskutiert wird.

Worüber sprechen wir im Lebenskundeunterricht?
o Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen: Lebensauffassungen, Traditionen, (religiöse) Bräuche kennen lernen

o Teil einer Gemeinschaft sein, in Familie, Schulklasse, oder Gesellschaft. Wir tragen Verantwortung dafür, miteinander auszukommen und leben zu können. Wir üben uns in Respekt, Toleranz, Solidarität, Vertrauen und friedlicher Konfliktlösung.
o Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart, die uns inspirieren: Nelson Mandela oder Sophie Scholl, die sich mutig für eine gerechtere Welt eingesetzt haben, aber auch Künstler oder Sportler. Nicht zuletzt Menschen aus dem Familienkreis, an denen wir uns orientieren.
o Lebensumstände von Menschen in anderen Ländern: wie können Unterschiede zwischen Arm und Reich abgebaut werden? Was muss sich ändern, um Chancengleichheit für alle Menschen zu erreichen?
o Der Tod als Teil unseres Lebens: Müssen wir ihn fürchten und dürfen wir selbst über ihn bestimmen? Welche Formen des Abschiednehmens und der Trauer gibt es und empfinden wir diese als hilfreich?
o Der Mensch ist ein Element der Natur. Er ist verantwortlich dafür, diese zu bewahren. Was können wir zum Schutz der Umwelt tun, und welchen Preis sind wir bereit, dafür zu zahlen?
o Medien bieten uns nicht nur Information und Unterhaltung, sondern werden auch für soziale Kontakte genutzt. Wie viel Computer, Fernsehen und Co tut uns gut? Welche Nachrichten und Mitteilungen sind glaubhaft?

Wie wird gearbeitet?
Im Lebenskundeunterricht malen, schreiben, lesen und basteln wir, lassen mal unserer Phantasie freien Lauf, mal argumentieren und diskutieren wir, um unseren Standpunkt klar zu machen. Wir reden und hören einander zu, arbeiten allein oder in Gruppen.

Wie oft findet der Lebenskundeunterricht statt?
In der Regel wird der Unterricht mit einer Stunde pro Woche erteilt.

Weitere Informationen:
Wenn Sie sich weiter über das Fach Humanistische Lebenskunde informieren möchten, schauen Sie auf diese Seite: http://www.lebenskunde.de/